Letzte Aktualisierung:
24.10.2017

Geruchs- u. Geschmacksprüfung

Gerüche und Geschmack sind sehr sensible Sinneseindrücke und bestimmen eine Vielzahl angenehmer- und unangenehmer-, auch unbewußter Handlungen in unserm täglichen Leben.

 

Das Pheromonorgan (Nasales Organ zur Identifizierung von Sexualduftstoffen) allerdings ist bei uns Menschen hoffnungslos verkümmert. Pheromone spielen trotzdem eine Rolle, sie werden mit Schweiß, Tränen und Blut von unserem Gegenüber ausgeschieden. Über die Nasenschleimhäute, unabhängig vom Geruchssinn, erreichen die Botenstoffe direkt das Zielorgan Gehirn und können uns so unterbewußt stark beeinflussen. Mit tierischen Pheromonen angereicherte Parfüms bleiben jedoch wirkungslos. Schade...

 

Verminderte oder veränderte Geruchs- oder Geschmacksempfindungen haben eine Vielzahl möglicher Ursachen im HNO-Fachgebiet.

 

In seltenen Fällen können sie auch erste Anzeichen eines Morbus Parkinson -oder einer Alzheimer-Erkrankung sein.

 

Die Ursachen werden in der Praxis abgeklärt, behandelt und ggf. mit den neurolgischen Fachärzten zusammen weiter behandelt.

 

Zur Abklärung gehört in meiner Praxis die:

  • HNO ärztliche Untersuchung
  • Sonographie der Nasennebenhöhlen
  • Rhinomanometrie
  • Geruchsprüfung (Olfaktometrie)
  • Geschmacksprüfung (Gustometrie)
  • CT oder MRT werden ggf. veranlaßt

 


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